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Klassetyp: Dirk Lenz

Wohnort: Stralsund

Beruf: Inhaber und Skipper Segelurlaub-Ruegen.de

Motto: Früh übt sich, wer ein Segler werden will.

Wassersportart: Segeln

Aktivität: Geskipperte Segeltouren

Dirk Lenz

Fragen und Antworten

Wie bist Du zum Segeln gekommen?

In frühsten Kindertagen. Mit 10 Wochen haben mich meine Eltern das erste Mal mitgenommen. Als ich dann 6 war, habe ich mit dem aktiven Segelsport begonnen. Wie alle Kinder in diesem Alter, war es ein Opti. Von da an liess mich der Sport nicht mehr los. Mit zunehmendem Alter wurden auch die Boote immer größer.

Welche Boote hast Du gesegelt?

Also von den Jugendbootsklassen, u.a. Kadett, Joxi, 420er oder die 470er. Mein erstes eigenes Boot war ein Pirat. Aktuell segel ich beruflich eine Bavaria 44.

Was bedeutet Segeln für Dich??

Als allererstes Freiheit und allein durch den Wind vorwärts zu kommen. In den Kinder- und Jugendjahren bin ich immer mit meinem Vater gesegelt. Er zeigte mir eine völlig andere Sicht auf unsere Natur. Und das hat mich fasziniert. Im Laufe der Jahre entwickelt man aber ein gewisses Selbstverständnis und man registriert die Natur nur noch beiläufig. Und wenn dann meine Gäste an Bord sehen, wie schön die Natur vom Wasser aus doch ist, sag ich mir dann immer: "Jo, Recht haben sie." Was ich damit sagen will, wenn man immer wieder die Routen segelt, wird man sowas wie betriebsblind. Aber Dank meiner Gäste werde ich immer wieder daran erinnert, wie schön wir es hier haben.

Dein schönstes Erlebnis auf dem Wasser war ..?

Es gibt Unmengen schöner Erlebnisse. Es gibt aber Momente, an die ich mich immer wieder gerne erinnere, z.B. das erste Mal, als ich in freier Wildbahn Delfine gesehen habe. Da sind wir gerade aus dem englischen Kanal Richtung Biskaja gesegelt. Oder kurz vor Teneriffa an Silvester. Das war eine "geile" Nacht. Das war eine der schönsten Segelnächte. Natürlich sind auch die Segeltörns in meinem Heimatrevier Ostsee (Rügen, Usedom, Hiddensee) immer schön und empfehlenswert. Ich finde es auch schön mit meiner Familien oder mit Freunden zu segeln. ich segel auch sehr gern Einhand.

Hattest du schon schlimme oder gefährliche Situationen auf See?

Ja hatte ich auch. Das gefährlichste Erlebnis war Höhe Rotterdam. Wir waren auf einer Überführung einer Yacht von den Kanarischen Inseln nach Rügen. Wir waren zu dritt an Bord. Einer hatte Freiwache und schlief. Einer saß unter Deck am Radar Bildschirm und ich stand am Ruder. An diesem Tag war so starker Nebel. Die Sichtverhältnisse waren stellenweise unter 50 Meter. Wir wollten von dem Reedegebiet eine kleine Ecke abkürzen. Aus jetzt nicht mehr nachvollziehbaren Gründen war das Radar für ca 15 Minuten nicht besetzt. Wir liefen unter Maschine und auf einmal tauchte wie aus dem Nichts eine riesige Wand vor mir auf. Sofort kuppelte ich den Auto-Piloten aus und riss das Ruder nach Backbord. Dann sind wir mit einem Abstand von ca 5 m am Frachter entlang gefahren. Der Schreck sitzt mir heute noch in den Gliedern. Das war sicherlich ein Leichtsinnsfehler, der mir nicht nochmal passiert.

Was sagst du deinen Gästen bevor sie an Bord kommen bzw. welche Tipps gibst du ihnen?

Ich sage immer: "Ihr habt zwei Hände. Ab heute gehört eine dem Schiff." Jeder Segler weiß was damit gemeint ist. Eine Sicherheitseinweisung versteht sich von selbst. Zusätzlich biete ich auf meiner Webseite auch nötige Reiseinformationen und eine Checkliste an, damit jeder Gast sich für den Törn entsprechend vorbereiten kann.

Welche Marken bevorzugst du?

Keine. Sie müssen nur funktionell sein und das tun, was sie sollen. Und nicht nur für eine Saison, sondern möglichst lange.

Welche Segelbekleidung nutzt du?

GILL. Bisher bin ich damit sehr zufrieden. Die sind seit Jahren immer noch dicht. Und ich brauche meine Klamotten wirklich viel und oft.

Nach mehr als 50 Jahren Segelerfahrung - was kannst du jedem jungen Segler empfehlen.

Bis vor ein paar Jahren hatte ich noch die Ambitionen, auf ganz große Fahrt zu gehen. Je älter man wird, desto mehr lässt diese nach. Meine Empfehlung an alle die diese Ambitionen haben, macht es so schnell wie möglich. Sonst macht ihr es nie. Da sage ich immer. Später wirst Du nicht die Dinge bereuen, die du getan hast, sondern die die du nicht getan hast.


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