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Klassetyp: Lena Weißkichel

Wohnort: Kiel

Beruf: Schülerin, Sportinternat Kiel

Motto:

Wassersportart: Segeln

Webseite: www.segellena.wordpress.com

Lena Weißkichel

Fragen und Antworten

Wie bist du zum Segeln gekommen?

Segeln gelernt habe ich am Steinhuder Meer. Meine Mama hatte mich bei einem Sommerzeltlager angemeldet. Das Segeln machte mir so einen riesigen Spaß, dass ich am Ende der Woche meinen Jüngstenschein machte und dann in einen Segelverein, den Segler-Verein Großenheidorn eintrat. Nach ca. zwei Jahren fing ich dann an, Regatten zu segeln.

Welche Boote hast du schon gesegelt?

Angefangen hat natürlich alles im Optimisten. 2013 stieg ich in den Laser4.7 um, heute segle ich Laser radial. Das ist derselbe Rumpf nur mit einem größeren Segel. In den Ferien bin ich oft auf unserem Familienboot gesegelt. Das war dann eher so Freizeitbeschäftigung. Letztes Jahr durfte ich bei einem Kumpel einmal Dickschiff und A-Cat ausprobieren und in Kiel bin ich mittlerweile auch einmal auf einem Nacra17 und einem 49er und 29er mitgesegelt. Mit der niedersächsischen Seglerjugend organisieren wir seit drei Jahren im Herbst immer einen Segeltörn auf einem Traditionssegler. So hatte ich schon einige Möglichkeiten, den Charme verschiedener Bootsklassen auszuprobieren.

Was bedeutet das Segeln für dich? / Was motiviert dich?

Segeln bedeutet für mich Freiheit. Mit einem Segelboot kann man theoretisch überall hinkommen. Die Zeit auf dem Wasser ist für mich außerdem Zeit, in der ich mal nicht erreichbar bin, Zeit nur für mich.

Ich liebe das „kämpfen“ mit den Elementen bei Starkwind, vor allem im Laser ist das eine echte athletische Herausforderung und ich liebe Herausforderungen! Sie sind auch meine größte Motivation.

Segeln ist unglaublich vielseitig, sowohl physisch als auch psychisch anspruchsvoll. Es macht nicht nur als Wettkampfsport total viel Spaß, sondern auch einfach als Freizeitbeschäftigung.

Was war bisher dein größter Erfolg?

Mein ergebnistechnisch größter Erfolg war im letzten Jahr der 23. Platz bei den Jugendweltmeisterschaften in Medemblik. Das war ein Event wo wir vor allem an Anfang nicht gerade meine Traumbedingungen hatten, aber nach einer ganz schönen Aufholjagd von Platz 50 aus, war das Ergebnis dann doch okay.

Wie intensiv trainierst du für solche Erfolge?

Seit August 2015 wohne ich ja im Sportinternat Kiel. Hier haben wir vielfältige Trainingsmöglichkeiten: Einen neuen Kraftraum, eine Turnhalle, eine Bootshalle, in der wir die Boote aufgebaut abstellen können, einen Trockenraum, Umkleiden, eine Sauna und die Schwimmhalle Schilksee. Von meinem Zimmer im Internat sind es 50m bis zum Wasser und zur Bootshalle. Generell sind die Wege im Olympiazentrum sehr kurz, sodass wir im Sommer bis zu 5x pro Woche segeln gehen können und nebenher noch 6 Tage die Woche unser Athletiktraining absolvieren können. Im Winter gibt es statt des Wassertrainings Theorieeinheiten und Seminare. Durch die Kooperation des Internats mit der Schule geht das alles nebenher, sogar Schulbefreiungen für Frühjahrstrainingslager im Süden und diverse Wettkämpfe stellen kein Problem dar.

Dein schönstes Erlebnis auf dem Wasser war...

Das kann ich gar nicht so genau sagen. Als ich das erste Mal mit dem Opti auf der Ostsee vor Warnemünde bei 3m Welle gesegelt bin, das war schon ziemlich beeindruckend. Ich kann mich auch an eine Trainingseinheit vor Mallorca erinnern, in der wir ähnliche Bedingungen hatten und unglaublich viel Spaß, auch wenn es natürlich immer anstrengend ist. Ein besonderes Erlebnis ist es finde ich auch, nach einem Regenschauer einen Regenbogen am Horizont zu sehen, mit den Schweinswalen, die ab und zu die Kieler Förde besuchen zu segeln oder im Schneetreiben zu trainieren.

Woran lässt du uns in deinem Segelblog teilhaben?

Mein Blog www.segellena.wordpress.com war ursprünglich als Nachfolger für meinen Email-Newsletter gedacht, den ich in meinen ersten Jahren im Laser regelmäßig an meine „Sponsoren“ geschickt habe. Diese Sponsoren waren Privatpersonen, die mich mit 25-100€ bei der Finanzierung meines ersten Lasers unterstützt haben. Seit meinem Umzug ins Sportinternat Kiel bietet der Blog eine tolle Plattform, um meine Familie, Freunde und alle anderen Unterstützer über meine seglerischen Aktivitäten auf dem Laufenden zu halten und meine Begeisterung für den Segelsport zu teilen. Teilweise habe ich sogar Leser aus dem Ausland!

Da meinen Blog aber auch viele Nichtsegler lesen, habe ich begonnen ein kleines „Segel-Wörterbuch zu führen. Außerdem gibt es eine Rubrik über meinen seglerischen Lebenslauf, sowie über meine Sponsoren und Förderer und einen Text, in dem ich mich kurz vorstelle.

Du hast unsere Produkte getestet. Wie zufrieden bist du damit? Was ist dein Feedback an uns?

Ich liebe die Brisbane Segeljacke. Ich trage sie fast jeden Tag, weil sie einfach perfekt ist für Kiel. Hier regnet es ja häufig und Wind ist eigentlich auch immer. Da freut man sich, wenn man sich warm einpacken kann, seine Hände in warme, flauschige Taschen stecken kann und eine große Kapuze hat. Der hohe Kragen und die eng anliegenden Innenärmel-Enden lassen keinen Wind durch. Deswegen ist die Jacke perfekt für alle, die am Wasser wohnen oder regelmäßig auf dem Wasser sind.

Da wir bis in den Dezember hinein noch Wassertraining machen, habe ich mich sehr über die Handschuhe gefreut. Sie schützen meine Hände vor der Kälte, ohne dass ihre Bewegungsfreiheit stark eingeschränkt wird. Wenn es wieder wärmer wird, brauche ich sie aber fürs Lasersegeln eher nicht, da man ohne jegliche Handschuhe einfach ein besseres Gefühl für den Druck im Segel hat.

Die Stiefel sind perfekt, wenn ich mal nicht Lasersegeln kann, und das Training nur auf dem Motorboot begleiten kann. Ich kann sie also für alle Motorbootfahrer und Dickschiffsegler empfehlen.


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