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Alex

Alex

 

Revier: Berlin

Beruf: Student und Segeltrainer

Wassersportart: Segeln

Lebensmotto: Love it or leave it.


Fragen und Antworten

 

Wie bist Du zum Segeln gekommen?

Das Segeln liegt in meiner Familie, mein Opa segelte schon und auch mein Vater leistungssportlich. Deshalb war klar das ich es probiere, da es mir sehr gut gefiel blieb ich dabei und aus einem Hobby entwickelte sich meine Leidenschaft und mein Leben.

Welches besonderen Erfahrungen hast Du schon gemacht?

Ich habe über Teilnahmen bei internationalen Wettkämpfen Kontakt mit Seglern vieler anderer Nationen bekommen, dass war jedes mal sehr interessant und machte viel Spaß. Außerdem lernt man seine Grenzen kennen, da man bei nahezu jedem Wind und Wetter auf dem Wasser ist.

Was findest Du an Deiner Klasse Laser Standard besonders gut?

Da der Laser ein Einmannboot ist bin ich für jede meiner Entscheidungen selbstverantwortlich und kann auch alles selbst entscheiden. Ich muss mit niemandem über eine Entscheidung diskutieren oder kann die Schuld bei einer falschen Entscheidung wegschieben. Dabei übt und lernt man Dinge für das gesamte Leben.

Welcher war Dein größter Erfolg beim Segeln?

Der Sieg 2015 beim Laser Europacup in Malcesine am Gardasee. Mit 213 Startern eine sehr große Regatta. Das Ergebnis war sehr knapp und die Entscheidung fiel erst im letzten Rennen, das Endergebnis sah ich erst auf der Ergebnisliste. Das war ein unglaublich schönes Gefühl. Auch sehr schön war der siebte Platz bei der Jugendeuropameisterschaft in Aarhus, Dänemark.

Vermisst Du den Leistungssport?

Auf jeden Fall. Über einen Zeitraum von 13 Jahren war Segeln der größte Teil in meinem Leben. Am Ende waren wir über 100 Tage im Jahr unterwegs bei Wettkämpfen oder haben trainiert. Die Entscheidung aufzuhören fiel mir sehr schwer, war aber trotzdem der in meinen Augen richtige Weg. Da ich nun aber noch als Trainer dem Sport nah bin fällt es mir nicht ganz so schwer.

Was ist das Wichtigste, was Deine Schüler von Dir als Trainer lernen? Was gibst Du jedem Schüler an die Hand?

Grundsätzlich gibt es in meinen Augen nicht das Wichtigste. Ich versuche den Sportlern möglichst viel von dem was ich selbst gelernt habe mitzugeben. Gerade auch Dinge, die ich erst spät gelernt habe versuche ich früh weiterzugeben, damit sie mehr Zeit haben diese zu verinnerlichen. Ich gebe jedem den Tipp nach Misserfolgen nicht den Kopf hängen zu lassen und schnell aus den Fehlern zu lernen, denn desto schneller man das kann desto schneller wird man besser. Außerdem sollte man nie den Spaß verlieren, denn einen Sport auszuüben der einem keinen Spaß macht dich kaputt und ist in meinen Augen verschwendete Lebenszeit.

Auf welche Dinge würdest Du beim Segeln nie verzichten?

Ich glaube unverzichtbar ist eine gute Trainingsgruppe. Man gibt sich gegenseitig Tipps und man lernt voneinander. Ohne das wird man es nie ganz nach oben schaffen. Außerhalb vom Leistungssport und unbedingt auch dabei ist, wie eben schon erwähnt, Spaß! Ohne Spaß übersteht man anstrengende Wettkämpfe und Trainingslager nicht oder hat spätestens nach dem zweiten Misserfolg keine Lust mehr weiter zu machen.

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