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Segeln in der Bootsklasse O-Jolle (Olympiajolle)

 
Klassenzeichen O-Jolle
  • Hohes Leistungsniveau!
  • Physisch anspruchsvolle Bootsklasse!
  • Ein moderner Klassiker!
  • Alte und neue Boote treten gegeneinander an!
  • Hoher technischer Standard!
  • Eine Bootsklasse mit Geschichte! 


Allgemeines zur O-Jolle

Die Bootsklasse O-Jolle ist in Deutschland weit verbreitet. In der Klassenvereinigung gibt es ca. 500 Mitglieder. Konstruiert wurde die Bootsklasse zu den olympischen Spielen 1936. Die Bekanntheit der O-Jolle stieg unaufhaltsam ehe der Krieg sie zum Stillstand brach. Es wird berichtet, dass Regatten noch bis 1943 gesegelt wurden ehe der Krieg eine Pause erzwang. Kurze Zeit später soll der Segel- und Regattabetrieb um 1946 wieder aufgenommen worden sein. Die O-Jolle ist für Binnengewässer konzipiert. Dennoch treibt es einige O-Jollen-Segler auf die Ostsee. Seit drei Jahren nimmt die O-Jolle auch wieder an der Travemünder Woche teil. 

 

 

Das Finanzielle

Ein neues Boot ist in der Anschaffung sehr teuer. Gebrauchte, ältere Boote können bei Regatten aber mithalten.

Grundausstattung:   ab 2.500 €
Monatliche Belastung: Haftpflichtversicherung ab 3,00 € / Monat
Preis gebraucht: ab 1.500 €
Preis für ein neues Boot: ab 15.000 €
Kosten für Einlagerung im Winter: ab 50 € pro Winter
Kosten für Mitgliedschaft in einem Segelverein: ab 100 € pro Jahr
O Jollen Regatta
Manchmal geht es auch eng zu und Jörn Cordbarlag, unser Klasse Typ, ist mittendrin

 


Technische Daten

Länge: 5,00 m
Breite: 1,66 m
Großsegel: 11,5 m²
Vorsegel: /
Spinnaker: /
Gennaker: /
Gewicht: 220 kg
Transportmöglichkeit: Trailerbar 
aktive Segler in Deutschland: ca. 300 Segler, Europa: ca. 250 (ausserhalb Deutschlands)

Anforderungen & Voraussetzungen

Anzahl d. Personen: 1                              
Klasse: Internationale Einheitsklasse 
Alter: 18 - 85
Gewicht: 70 - 100 kg
Körpergröße: egal 
Körperliche Fitness: Fitness hilft 
Mögliche Reviere: Binnenseen, Bodden, Küstengewässer
Segelschein: A-Schein
Kompetenzen: Spaß am Segeln 

Ein typischer Tag für den Segler:

24ocean: Wie sieht ein Segel-Alltag bei Dir aus?    -    Jörn Cordbarlag: Üben, üben, üben! 


Besonderheiten der Bootsklasse O-Jolle

Die O-Jolle ist eine Bootsklasse, in der alte Boote gegen neue Boote antreten können ohne davon einen Nachteil zu haben. Die Bootsklasse wurde 1936 zu den olympischen Spielen entwickelt. Auch während des Krieges wurden noch Regatten gefahren. In dieser Bootsklasse wird auf höchstem Niveau gesegelt. Das Segeln ist technisch sehr anspruchsvoll. Natürlich muss man ein gewisses Maß an physischer Kraft mitbringen, aber ein hohes technisches Verständnis wird den Seglern ebenso abverlangt. 

Merkmale

  • Ein moderner Klassiker
  • in Deutschland mit ca. 300 Seglern weit verbreitet
  • viele Segler in anderen europäischen Ländern, speziell in den Niederlanden
  • viele Regatten
 

Wettkampf / Regatta

Wenn man erfolgreich Regatten segeln möchte, sollte man ein Körpergewicht von ungefähr 80-90 kg haben. 
Neben den Deutschen Meisterschaften gibt es in Deutschland ca. 50 Regatten pro Jahr. Weitere 30 Regatten finden in den Niederlanden statt. In Österreich, Schweiz und Italien sind es nochmal 30. 

Wer gerne an Wettkämpfen teilnimmt oder Erfahrungen im Regattasport sammeln möchte, für den ist diese Bootsklasse aufgrund der vielen Möglichkeiten sehr gut geeignet. 

Kosten für ein Regattaboot: ab 3.500 €

 



Downloads / Links

O-Jolle Datenblatt: Download O-Jolle Datenblatt

Klassenvereinigung

Für die Teilnahme an Klassenregatten muss man Mitglied in der Klassenvereinigung sein. Die Regatten werden von der O-Jollen- Klassenvereinigung organisiert und ausgerichtet. Die Klassenvereinigung kümmert sich um alle Belange in der Bootsklasse. 


Expertenmeinung zum O-Jollen-Segeln

Jeder kann O-Jolle segeln. Da diese Bootsklasse vornehmlich in Binnengewässern gesegelt wird, ist sie für alle Segelinteressierte bestens geeignet, die keinen direkten Zugang zum Wasser haben, aber Binnengewässer in der Nähe vorhanden sind. 

Profi-Tipp 

Das Segel muss alle 2 - 3 Jahre ausgetauscht werden. Ein neues Segel erhält man bei SAM-Sails, Fritz-Segel, Doyle-Raudaschl oder Gericke-Segel. 

Ein Regattasegler wechselt sein Segel jährlich!  

Profi-Tipp

Die besten Regattaboote werden bei Thomas Bergner-Bootsbau und Martin Herbst Bootsbau gebaut. 


Fazit zur Bootsklasse O-Jolle 

Die Bootsklasse O-Jolle ist sehr vielseitig. In der Bootsklasse sind jüngere wie auch ältere Segler gleichermaßen vertreten. Bei Jugendlichen ist diese Bootsklasse nicht sehr beliebt. Zu Unrecht. Natürlich hat jede Klasse ihre Daseinsberechtigung, aber auch die O-Jolle ist ein klasse Boot, um sich mit dem Einhand-Segeln vertraut zu machen. Man muss neben einer guten Physis auch Kopf und Verstand mitbringen. Manchmal wird dies mehr gefordert als die pure Kraft. 

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